Kategorie: ‘Witziges’
aus dem Buch: Ein Mensch von Eugen Roth, zitiert Seite 352 > > > >
Wer Hunger hat, der ißt sich satt
vorausgesetzt daß er was hat.
Wer Liebe fühlt zeigt sich als Mann,
vorausgesetzt das er was kann.
Wer Wahrheit liebt, der urteilt scharf,
vorausgesetzt das er das darf.
Wer Ruhe sucht verhält sich still,
vorausgesetzt daß er das will.
Wer Geld möcht schuftet mit Verdruß,
vorausgesetzt so er das muß.
Wer sterben soll stirbt wie ein Christ,
vorausgesetzt daß er das ist.
Kurz, was uns auf der Welt gelingt,
ist leider ungemein bedingt.
Worte sind eher zu behalten wenn man sie niederschreibt. Beim Lesen setzen sie sich fest einprägend und lassen manchmal Gedanken frei werden.
Quod scripsi, scripsi was soviel bedeutet wie: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. Hmm!
Es widersetzte sich nach dem Johannesevangelium der römische Stadthalter gegenüber den jüdischen Hohenpriestern mit diesen Worten. Warum? Sie hatten sich erdreistet Kritik an der Inschrift des Kreuzes Christi zu üben. Die genauen Worte: “Schreibet nicht König der Juden, sondern erhabet gesagt Ich bin der König der Juden”.
von Eugen Roth aus seinem Gedichtband mit freundlicher Genehmigung des Verlaghes:
Seelische Gesundheit
Ein Mensch frisst viel in sich hinein:
Mißachtung, Ärger, Liebespein.
Und jeder fragt mit stillem Graus:
Was kommt da wohl einmal heraus?
Doch sieh! Nur Güte und Erbauung.
Der Mensch hat prächtige Verdauung.
Der Mensch neigt dazu immer abzuwägen wo sein eigener größter Nutzen im Tun ist und ohne besonderen Widerstand erreichbar.
Lateiner sagen Cui bono? wem zum Vorteil?
Die besondere Frage ist auch was für ein Schaden zurückbleibt. Auf jeden Fall bleiben Narben.
Dazu ein Indianerspruch: Ein abgeschossener Pfeil kann nicht zurück geholt werden, ein gesprochenes Wort ist nicht zu löschen.
Wer folglich seinen Vorhaben dauerhaft ändert, obwohl er seinen Standpunkt lange Zeit beharrlich feststehen hatte, der wird gänzlich unglaubwürdig.
Ist das so schwer zu verstehen? Zugegeben, witzig ist das nicht gerade. Trotzdem habe ich es unter den Bereich Witze eingestellt.
Ein Mensch wird schon als Kind erzogen
und, dementsprechend, angelogen.
Er hört die wunderlichsten Dinge,
wie, daß der Storch die Kinder bringe.
Das Christkind Gaben schenkt zur Feier,
der Osterhase lege Eier.
Nun, er durchschaut nach ein paar Jährchen,
daß all das nur ein Ammenmärchen.
Doch andre, weniger fromme Lügen
glaubt bis zum Tod er mit Vergnügen.
Nachsatz: Wenn Ihnen die Texte/Bilder zusagen, dann sagen Sie es bitte weiter damit auch Andere in den Genuß der infomativen kostenlosen Seiten kommen können.
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Eigentlich halte ich das Folgende nicht für witzig. Doch, wo einfügertn, in welche Kategorie läßt es sich pressen wenn der Buchautor Gerald Drews in seinem Buch Latein für Angeber darüber schreibt………… Hier muß ein alter Filmklassiker einmal wieder zur geltung kommen. Die Älteren unter den Lesern kennen ihn:
“Sie küßten und sie schlugen sich” Amantium irae amoris integratio est
Der Zorn der Liebenden ist die Erneuerung der Liebe.
Doch, was ist denn eigentlich Liebe? Wird es im Alter zum lästigen Ballast? Wer die dominante Rolle spielen will sollte sie beherrschen und selbst Beherrschung haben. Doch irgendwo hört die Grenze auf und stellt eine unüberwindbare Barriere dar.
Quid tibi vitandum praecipue existimem, quaeris: turbam!
nahezu wörtlich: Du fragst, was Du meiner Meinung nach vor allem meiden solltest: die große Masse
Nicht gerade im Sinne des Fußballvereines, wenn sich der Kassier im Stadion langweilen muß. Gähnende leere umfßt nicht nur die Weite des raumes an sich. Der Eine sieht es so, der Andere so.
lateinisch nicht für Anfänger, mehr für langjährige Partner.
Da passt doch gleich der Nächste lateinische Spruch….. Sic volo, sic iubeo
übersetzt soviel wie: so will ich, so befehle ich es ist eine Lebensphilosophie alter Trotzköpfe. Ich bin….. und….. Du hast….
Sein, oder Ihr Wunsch, sei Befehl, auch wenn ich keine Argumente habe, basta! Gilt nicht nur in der Pubertät sondern vor allem in der midlife crisis, die noch später eintreten kann. Überlegung gerade…… Doch, ich schreibe es, weil es hier dazu paßt:
Nulla fere causa est, in qua non femina litem moverit
Tja, das könnte Ärger bringen wörtlich übersetzt heißt es: Es gibt wohl keinen Streit, den nicht eine Frau begonnen hätte.
Oh, da fällt mir gerade etwas ein, ich gehe in die ….
Viele Zitate müssen herhalten um sinngemäß etwas auszudrücken, will man den Anderen nicht verletzen. So hat der Schauspieler Danny Kaye im Film ”Jakobowsky und der Oberst” den Satz gesagt: “Es gibt immer zwei Möglichkeiten”. Manchmal hat man dennoch nur die Wahl zwischen der einen, einzigen Möglichkeit, nämlich dann wenn keinerlei Gegenliebe sondern nur kalte Überlegung herrscht. Wenn man denkt, man hat die schlimmsten Tage hinter sich so gibt es, wie in den Bergen, dahinter einen immer wieder noch höheren Berg. Nur die Berge, die hat nicht der Mensch gemacht!
Tertium non datur “Ein Drittes gibt es nicht”, wenn es wörtlich übersetzt wird. Na, gibt es Erinnerungen?
……… meinte Publius Naso Ovid (43 v. bis 18 n. C.). Er konnte gut Reden als Vermögender der nach seinem Studium der Rhetorik in Rom und Athen sowie seinen ausgedehnten Bildungsreisen viel sah und erlebte. Die Stellung Im Staatsdienst wahr nicht sein Leben und so wandte er sich der Dichterkunst zu. Sein Tod ereilte ihn als er das 15 bändige Werk “Metamorphosen” schreiben wollte. Doch zuvor hat ihn Kaiser Augustus ans schwarze Meer verbannt. Hier prägte er dann auch, wohl aus eigenem Erlebnis heraus die Worte:
Militat omnis amans, oder
Jeder Liebende leistet Kriegsdienst.
Kommt es nicht immer darauf an auf welcher Seite man steht? Ob man es als Dienst oder Erfüllung ansieht?
Mit dem Latein am Ende wenn man unter einem Brief liest: P.S. Was bedeutet das? Etwa nach dem Schriftsatz, Post Scriptum. Wer seiner Vornehmheit einen besonderen Punkt, oder Ausdruck, verleihen will schreibt auch heutzutage noch unter allem was handschriftlich zu Papier gebracht wird das P.S. (dann folgt meist unnötiges).
Die Werbung hat dieses nicht immer deutlich zum Ausdruck bringende Anhängsel zur Unterstreichung bringend der Aufmerksamkeit wegen gesetzt.
Nicht ganz verständlich ist warum ein so wichtiges an Miteilung nicht den Hauptteil bildet. Gerne würde ich Ihre Meinung hören zu meinen Ausführungen. Aber warum? ……………. Es gehört zum Anstand einen, wenn auch oft belanglosen, Zusatz anzuschließen. Mein Lateinlehrer würde sich bei den Ausführungen ebenso wie meine Grammatiklehrin von mir abwenden. P.S. Quod erat demonstrandum! ( was es zu beweisen gilt oder war)
Kein seltener Spruch mit mehr als nur funken Wahrheit. “Ein Mann ist nicht mehr und nicht weniger als das, was die Frau (die hinter ihm steht) aus ihm macht” … Böse Zungen sagen weiter: ”… und wenn es ein Trottel ist” ?
