Kategorie: ‘Aus Stadt und Land’

Es ist ein stolzer Tag für den Südwesten Deutschlands. Baden-Württemberg wird heute 60.  Einfach war es nicht die ehemaligen eigentlich  Ländereien Baden – Württemberg damals bestehend aus  Baden  Württemberg und  Hohenzollern seinerzeit zusammen zu bringen. Die Bevölkerung selbst hatte damals andere Sorgen. Man erkor den 25  April des Jahres 1952 wo man unter Regentschaft der Franzosen als französische Besatzungszone, militärische Leitung damals hatte Charles de Gaulle,  eine dreier Zweckehe einging.

Das Land bekam die Nachkriegswehen deutlich zu spüren. Familien waren zerstört, Kinder, Väter, Mütter, wurden vermisst. Wo waren die Verwandten?  Auf Befehl  Charles de Gaulle an den Generaö Lattre  “eroberte”   dieser am 2. April 1945 zunächst Bruchsal,  zwei Tage später marschierte er in Karlsruhe ein.  Die Armee Frankreichs marschierte am 16. April über den Rhein in den Südwesten ein.  Zunächst wurde eine Militärregierung eingerichtet. Der Hauptsitz war in der Villa Reitzenstein, eine andere in der Villa Weißenburg. Die Militärführung setzte in Stuttgart Arnulf Klett als Stuttgarts ersten Oberbürgermeister nach dem Krieg ein.  Am 13. Juni wurde die Bildung einer Regierung mit Aufbau der Verwaltungsbehörden angeordnet.  Beachtenswert war schon damals das logistische denken von dem amerikanischen Oberbefehlshaber Dwight D. Eisenhower der die Verkehrsverbindungen Karlsruhe -  Mannheim empfohlen hatte.  Für die Verbindung Karlsruhe – Ulm wurde die heute bekannte Autobahnstrecke A 8 ausgebaut. Innerhalb der amerikanischen und französischen Besatzungsmächte gab es immer noch  Streitigkeiten um den Südwesten hinsichtlich der Aufteilung.

Württemberg – Hohenzollern wies aufgrund  weniger an Industrie und ohne Rohstoffvorkommen alleine keine Überlebenschance auf. Dann waren da auch noch die Demontageforderungen.  Die vier Siegermächte kamen in London zusammen um eine mögliche Gesamtdeutsche Verwaltung zu besprechen. In den folgenden Konferenzen schließlich  die Möglichkeiten der einzelnen Länder erörtert.  Es war schließlich am 23. Mai 1949 soweit:  Württemberg-Hohenzollern wurde ein Teil der neuen Bundesrepublik-Deutschland.  Nun war es bis zur Gründung des Landes  Baden-Württemberg dennoch ein steiniger Weg. Der Weg mußte beschritten werden weil das soeben beschlossene und in Kraft getretene Grundgesetz im Artikel 29  im Grundsatz die Neugliederung der Bundesländer vorsah.  Dazu wurde die Bevölkerung befragt wie sie es annehmen würde den Staat:    Baden-Württemberg-Hohenzollern zu akzeptieren.  Dazu wurde der Artikel 118 zusätzlich in das Grundgesetz aufgenommen mit dem Tenor der Neugliederung der Länder im Südwesten.  Ein erster Entwurf für Baden wurde am 24. August 1949 von Leo Wohleb vorgeschlagen. Dazu wurden die Wahlberechtigten aufgerufen zur Volksabstimmung.  Doch es war vorab im Jahre 1950, am 15. April, unter Leitung von Gebhard Müller der Vorschlag  von Theodor Eschenburg erläutert.  Man wollte eine Probeabstimmung vorab, welche am 24. September 150 stattfand. Es kam der Wahltag, der 9. Dezember 1951. In den damaligen Abstimmungsgebieten gab es aus den Ländern Nordwürttemberg, Südwürttemberg mit Hohenzollern, Gesamtwürttemberg, eine deutliche, über 90 prozentige Mehrheit Nordbaden lag über 50 % und die Gebiete Südbaden sowie Baden gesamt waren unter 50 Prozent im Abstimmungsergebnis gezählt. Insgesamt war die Wahlbeteiligung nur in Nord- und Südbaden kanpp über 60 % während in den anderen Gebieten eine Wahlbeteiligung unter 50 %  zu verzeichnen war.  Nun wollte man, so es in drei von von vier Stimmbezirken eine Mehrheit ergab sich  dann eine Südweststaatbildung?  Im Bundestag jedenfalls war in Stimmen die Mehrheit für die Gründung des Südweststaates. Dann war die einfache Frage nur noch gemäß des Entwurfs von Gengler-Kiesinger:

“Ich will die Vereinigung der drei Länder  Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern zu einem Bundesland  Ja  oder Nein”

Die Zusammenschlüsse waren dann gegeben wenn  in mindestens drei der vier Abstimmungsbezirke die Mehrheit für den Zusammenschluß ergab. Bei der Abstimmung ergab sich das die Probeabstimmung bestätigt, ja sogar Nordbaden mit fast 60 % noch ein Zünglein an der Waage war um den Weg zum einheitloichen Baden-Württemberg frei zu geben. Die Wahlbeteilungung selbst schwankte zwichen ünber 70 % in Südbaden Nordbaden lag bei etwas mehr als 67 %, der Bereich Südwürttemberg-Hohenzollern bei knapp über 52 % und Nordwürttemberg bei fast 51 %. Damit war der Weg gfrei für den Südweststaat   Baden-Württemberg.

Die Fusion wurde am 25. April des Jahres 1952 beschlossen, also vor 60 Jahren.

Reinhold Maier von der FDP/DVP war der erste Ministerpärsident des neuen Bundeslandes.

Stolz kan sich das Land präsentieren vor allem mit Firmen Wie Mercedes, Bosch, Porsche, Pharmafirmen, Baunternehmen, Maschinenfabriken, den fleißigen Arbeiterinnen und Arbeitern, den Erfindern als “Kleverle” bezeichnet,  welche für das Wohl des Landes gesorgt haben und noch sorgen werden.

Allein das Wappen zeigt den Außenstehenden die Gemeinschaft des Südweststaates Baden-Württemberg

 

Hier ein Auschnitt des Landeswappens. Es zeigt in der Mitte die drei schreitenden Löwen auf goldenem Untergrund. Es ist das Wappen der Staufer und Herzöge des Schwabenlandes. Über diesem Wappen zu sehen die sechs Wappen der historischen Landschaften des Landes, links beginnend mit dem wappen der Franken in der Darstellung der drei silbernen Spitzen auf rotem Grund, rechts daneben dann schwarz-weiß gekastet ist das Gebiet Hohenzollern darstellend, der rote Schrägbalken auf goldenem Grund steht für Baden, die drei Hirschgeweihe zeigen Württemberg, der steigende Löwe stellt die Kurpfalz dar, daneben rechts außen in rot-weiß-rot  zu sehen Vorderrösterreich.

Zum Thema Württemberg-Hohenzollern siehe in:

http://de.wikipedia.org/wiki/Württemberg-Hohenzollern

sowie

http://de.wikipedia.org/wiki/Baden-Württemberg

Empfohlen hier das Buch:

 

 




Preis: : EUR 19,80

 

  Bild Rolf Lindner

Das im Jahr 1988 gegründete Kindergartenmuseum stellt ausschließlich Exponate und Gegenstände aus, die tatsächlich in Kindergärten oder Fachschulen in Gebrauch waren und die eindrucksvoll die Entwicklung der Kindergartenverwaltung, der sanitären Anlagen, der Möbel und Spielgeräte zeigen. Dazu gehören unter anderem Fotos, das älteste von 1896, Spielsachen von einst und heute sowie jede Menge Bücher. Und Sie werden erstaunt sein, denn wer sich die Utensilien und Würfel, Legetäfelchen, Web- und Flechtarbeiten anschaut, wird feststellen, dass Einiges noch 150 Jahre später in den Kindergärten zu finden ist.

Alte Instrumente und Liederbücher unterstreichen, dass Rhythmik und Musik zu den ersten Bildungsangeboten des Kindergartens gehörte. Harmonium, Triangel, Stössel-Laute und allerlei Geräuschinstrumente hatte jeder Kindergarten, ebenso wie Liederbücher, Reime, Sing- und Bewegungsspiele, von denen das Museum eine große Sammlung besitzt. Übrigens: Es darf auch geblättert werden.

Zu sehen sind außerdem Materialien der richtungweisenden Kindergartenpädagogen Friedrich Fröbel und Maria Montessori. Fröbel (1782 bis 1852) war es, der 1840 den Namen „Kindergarten“ geprägt und der den ersten systematischen Baukasten entwickelt hat.
Und noch mehr zum Baukasten: Bevor die Gebrüder Otto und Gustav Lilienthai die ersten Flugzeuge konstruierten, ließen sie sich 1875 ihren “Anker-Steinbaukasten” patentieren.

In einer besonderen Ecke finden sich Zeitzeugen zur religiösen Bildung, wie Bibeln, Gebetbücher und Schutzengel; darunter einige Handschriften, in denen Ordensschwestern und Diakonissen beispielsweise Gedichte und Gebete sowie selbst entwickelte Regeln zu Gehorsam und Körperpflege aufgeschrieben haben. Die älteste, ein “Zeugnis über die Befähigung als Kinderpflegerin”, stammt aus dem Jahr 1896.

Keine Frage – das Erste Deutsche Kindergartenmuseum in Bruchsal begeistert kleine wie große Besucher und kann jeden letzten Samstag im Monat von 14 bis 17 Uhr besucht werden, ansonsten auch gerne mit vorheriger Anmeldung bei der Fachschule für Sozialpädagogik Sancta Maria,
Tel. 07251/93250, E-Mail: info@fsp-sanctamaria.de
Hochstraße 5-6, 76646 Bruchsal (Nähe Friedhof)

Homepage

 

Zum 300. Geburtstag einer schillernden Herrschergestalt

Bild Friedrich II.   erhalten von der Stadt Bruchsal anläßlich der Bekanntgabe des Vortrages hier.


Vortrag im Bruchsaler Schloss / Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Bruchsal (tam). Widersprüchlich, schillernd, in mancher Hinsicht ein Rätsel – für seine Zeitgenossen wie für die Nachwelt: An Friedrich dem Großen, König von Preußen, scheiden sich die Geister bis heute. Bilder vom philosophierenden und musizierenden Schöngeist, der sich selbst als den „ersten Diener seines Staates“ bezeichnete, stehen quer zu den zahlreichen Kriegen und Schlachten unter Friedrichs Herrschaft.

Als Beitrag zum 300. Geburtstag des Preußenkönigs in diesem Jahr, der im Besonderen die Beziehungen Friedrichs zum deutschen Südwesten analysiert, findet am Freitag, 16. März um 19.30 Uhr im Kammermusiksaal des Bruchsaler Schlosses ein Vortrag des Historikers Daniel Hohrath vom Bayerischen Armeemuseum Ingolstadt statt. Hohrath, der sich bereits in mehreren Arbeiten mit der Geschichte des 18. Jahrhunderts und zuletzt mit der preußischen Armee unter Friedrich dem Großen befasst hat, zeigt darin die Spuren auf, die Friedrich in Baden und im deutschen Südwesten hinterließ.

Gemeinsam veranstaltet wird der Vortrag von der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und dem Reservistenverband Baden-Württemberg, Kreisgruppe Mittlerer Oberrhein.

Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung erforderlich.

(Tel./ Fax 07225/9168321, E-Mail: r.horsch@gmx.net

 

Anmerkungen von Rolf Lindner

   Bild Rolf Lindner

 

Zu Friedrich II.   der Große,  er war offenbar tatsächlich einmal in Bruchsal.  Dazu gibt es Unterlagen  im Buch von Dr. Helmut Eckert   Friedrich am Oberrhein 1734. 

  Beleg aus dem Archiv im Schloss Sanssouci mit freundlicher Genehmigung.

Ein Skizzenzeicnnung aus diesem Buch habe ich hier angefügt. Mit meiner Frau war ich bis jetzt dreimal in Potsdam (erstmals 2005)  und hatte Gelegenheit hier etwas näheres über Friedrich II.  zu erfahren  so von 1721 am 24. Januar geboren bis 1786 17. August, sein Todestag.Im Sanssouci war es leidernicht gestattet, auch nicht mt Presseausweis, hier Bilder zu machen.

 

Anläßlich einer  Führung am 14.07.2000 hatte ich Gelegenheit mit dem ebenfalls Friedrich II. interessierten Forstoberrat Herr Fritsche zu unterhalten. Auch er hat offenbar Belege dazu das Friedrich II.  hier in Bruchsal war.

Sicherlich kann man sich vor allem auf den Friedrich Forscher, der auch in Berlin bekannt ist natürlich, Dr. Helmut Eckert berufen.

 

 

Es würde mich freuen  wenn hier mehr Gewicht auch seitens der Stadt Bruchsal auf das Geschehen gelegt werden könnte.  Ich selbst erwähnte es bei Führungen und habe dazu auch Quelle, sowie Bilder soweit gezeigt.Bild aus dem Buch von Dr. Eckert hier in der Anlage als Skizze wo Friedrich II.  der Große, hier inhaltlich schriftlich  zweifelsohne  auch Bruchsal eingetragen hat.

 

Ich finde es schade das dazu wenig oder nichts in den Unterlagen zu Bruchsal erwähnt wird.

 




Preis: : EUR 9,89
Release date December 27, 2000.

 


Bild Rolf Lindner

Als Außenstelle des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe begeistert das bundesweit einzigartige Deutsche Musikautomaten-Museum auf drei Etagen des Barockschlosses Bruchsal.

Rund 500 Musikautomaten erzählen von der Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte selbst spielender Instrumente. Schränke mit Orchesterklängen oder Schreibtische mit Orgelmusik, lebensgroße Puppen, die Akkordeon und Schlagzeug spielen oder Nähkästchen und Puderdosen, Musikuhren, Drehorgeln und Musikboxen nehmen ihre Besucher mit auf eine Klangreise in die adligen und großbürgerlichen Salons, die Musikkneipen und Hinterhöfe, die Jahrmärkte und Kinosäle.

Es gibt Geigen, deren Saiten von winzigen Bögen gedrückt und zum Klingen gebracht werden. Einzelne Instrumente genießen sogar legendären Ruf: Die für die „Titanic“ vorgesehene Orgel, die das Glück hatte, dass sie nicht rechtzeitig bis zur Jungfernfahrt fertig geworden war, und der selbst spielende Flügel des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer.

Darüber hinaus vermitteln verschiedene Inszenierungen das frühere Umfeld und den Einsatz der Instrumente. So sorgen beispielsweise ein Stummfilmkino, eine historische Gastwirtschaft und ein Tanzsaal für das ursprüngliche Ambiente.
Übrigens: Die Gastwirtschaft kann sogar für private Feiern angemietet werden.

Einen Teil des Museums kann ohne Führung besichtigt werden, während in den Führungen auch die Türen zu den besonders wertvollen Musikautomaten geöffnet, die Wunderwerke der Technik erklärt und zum Klingen gebracht werden.

Übrigens: Unter dem Motto „Auf ins Drehorgelland“ ist das Museum Station auf der Straße der Waldkircher Orgeln. Entlang der Straße finden Sie Museen mit außergewöhnlichen und wertvollen Exponaten der Waldkircher Orgelbaumeister.

Deutsches Musikautomaten Museum
Schlossraum/Schönbornstraße, 76646 Bruchsal
Tel./Fax : 07251/ 742652, Mail: dmm@landesmuseum.de
Homepage

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag, 10 – 17 Uhr,
montags nur an Feiertagen, 24./25./31. Dezember geschlossen, 01. Januar ab 13 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise:
Erwachsene 5,00 €
Ermäßigt (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte) 2,50 €
Familienkarte 12,50 €
Gruppenpreis (ab 20 Personen) 4,50 € p. P.
(inkl. Eintritt ins Barockschloss und sind Städtische Museum)

Führungen:
Reguläre Führungen: 11 Uhr, 14 Uhr, 15:30 Uhr
Nach tel. Vereinbarung Führungen auch in englischer, französischer und russischer Sprache möglich.
Gruppenführungen ab 11 Personen nach Vereinbarung, Tel. 07251/742652.
pro Gruppe: Eintritt zzgl. Dienstag – Freitag 35 €, Samstag, Sonntag und Feiertage 40 €, in engl., franz. und russischer Sprache 50 €.

in der nordbadischen Stadt Bruchsal, im Barockschloß zu sehen, die alten Handwerkstechniken…..

…. der Steinmetze, Stucktechniken, Bildhauer was sind Fassmaler?   Was ist Frescomalerei?

Heute hier erläutert,      die Arbeit der Fassmaler

Blattgoldauflagen glänzend und matt.  Wie das gestaltet wird erfahrt Ihr hier……

Alle die Techniken welche zwar schon bei den Römern längst bekannt waren, jedoch noch eine andere Epoche der Architektur, die des Barock und Rokoko, prägten. Heute noch entlocken diese den Besuchern in Kirchen und Schlössern erstaunen und, sie stellen immer wieder die Frage, wer sind diese Fachleute und wie führten sie damals diese Arbeiten aus?   Kurz gesagt, es sind handwerkliche Berufe mit einem großen Schuss Kunst im Blut. Nur so konnte ein Meister dieser techniken damals überstehen. Honoriert wurden sie allerdings nur spärlich sodaß sie nie reich wurden. Sie hatten eben Freude an der Arbeit, die unter den Herrschaften nicht immer ganz einfach war. Fassmaler sind im wahrsten Sinne des Wortes  Vergolder.

So recht kann sich heute niemand mehr was unter dem Beruf des Fassmalers vorstellen. Dabei kommt der Begriff keinesfalls von Fässer herstellen, die z.B. für Wein gefertigt wurden.  Die Fassmaler fassen ein, vergolden, stellen eine farbige Behandlung des Werkstückes mit Gold her und Formen plastische Dekorationen. Als Bindemittel ihrer verwendeten Farben diente und dient noch heute Kalk, Kasein (Quark), Firnis das eine Art undurchlässiges Öl ist welches ein elastisches Häutchen bildet nach ca. 12 bis 24 Stunden Einwirkzeit. Firnis wird vor allem für Ölgemälde verwendet und sind hier eine Lösung aus Weichharzen wie Mastix (Öl  bzw. Harz des Pistazienbaumes das u.a. auch für Kaugummi und Verbandklebstoff Verwendung findet ), Damar und Andere Mittel. Im Verhältnis 1:3  mit Terpentinöl gemischt bewirkt es eine Konservierung der Bilder.

In Schritten wird der Untergrund vorbereitet. Im Bruchsaler Barockschloss wurden 24 Arbeitsgänge ausgeführt um den Untergrund zu fertigen und dann erst konnte das Blattgold aufgelegt werden.

Der Stuck, ein mit tierischem Leim versetzter Gips, wird meist mit entsprechenden Kalklasuren in mehreren Arbeitsgängen dünn aufgestrichen. Es sind bis zu 18 Arbeitsgänge (im Bruchsaler Barockschloss 24 Arbeitsgänge)  erforderlich um ein Blattgold haftend auflegen zu können ohne das es sich jemals von der Grundfläche löst.

Hier die Teilvorbereitungen bis zur Blattgoldauflage.

Es sind zur Vorbereitung des Untergrundes so genannte Polimente aus feinster Tonerde und verschiedenen Mischungen erforderlich. Den Vergoldergrund bildet auch heute noch eine geheim gehaltene Mischung. Früher bestand sie aus Bienenwachs, venezianischer Seife und Eiweiß. Bisweilen wurde auch Bier zugemischt da es besonders haftend wirkt mit Eiweiß und tierischem Leim. Dieser Leim wird gewonnen aus der “Gelenkschmiere”, dem Gelatin welcher der Gleitfähigkeit und Haftung dient.

Vorbereitung des Kaminsimses unter Festlegung der geometrischen Punkte wo später das Gold aufgetragen werden soll.

Das Gold im Kuppelsaal des Bruchsaler Barockschlosses  ist ebenfalls echtes Gold Es scheint eine ganze Menge zu sein. Dennoch sind es nicht mehr als  im Verhältnis gesehen zwei Tafeln Schokolade.

Im Marmorsaal des Bruchsaler Barockschlosses scheint, und das Wort ist tatsächlich wörtlich zu nehmen, denne scheint wesentlich mehr Gold verwendet worden zu sein. Dennoch sind es auch hier zwar mehr wie im Kuppelsaal doch nur doppelt soviel, also im Verhältnis etwa zwei Tafeln Schokolade.

Die Goldblätter die nie größer als 8 X 8 cm sind und dünner als ein Haar, werden mit einem Marderhaarpinsel aufgenommen. Dieser wurde leicht an der Stirn vorbeigezogen nicht um Hautfett aufzunehmen sondern um ihn statisch aufzuladen. Nur so kann das Goldblatt, das ist nur mit einem Marderhaarpinsel möglich, aufgenommen werden. Ist das Goldblatt aufgelegt so muß es um zu glänzen mit einem “Blutstein” oder Achat geglättet und damit auch glänzend bearbeitet werden. Schließlich wurde es noch mit verdünntem Branntwein  “ausgeschnapst”.  Eine Mattigkeit als Kontrast erreichte man indem verdünnter Leim aufgetragen wurde.

Die Krone und der Drache (die so genannte Chinoaserie)  außen am Bruchsaler Barockschloss sind mit Gold belegt.

Text und Bilder  Rolf Lindner

Nach den Führungsunterlagen von Rolf Lindner Bilder ebenfalls Rolf Lindner

Schlossteich, im Hintergrund  der Turm der Hofkirche, rechts das Langgebäude die Orangerie.

Vom Schönborngymnasium zu dieser Seite steht das Belvedere. Dieses am Rande des Stadtgartens stehende und auf den ersten Blick etwas sonderbar anmutende Baudenkmal wurde im Jahre 1756 unter Fürstbischof von Hutten  von Leonhard Stahl als Schießhaus erbaut. Auffallend sind die Türme und die große Dachterrasse.

Ausführung aus:  > > >  Denkmalstiftung Baden Württemberg, 1/2000 Seite 2.

Balthasar Neumann und Leonhard Stahl müssen sich gut gekannt haben. Deshalb auch wurde eine Gemeinsamkeit nicht nur zwischen dem Torwachtgebäude des Schlosses, sondern vielmehr auch Gemeinsamkeiten entdeckt zum Hause von Balthasar Neumann in der Würzburger Franziskanergasse. Da sind gerade die dem Zeitgeschmack eingefügte Chinamode des Turmaufbaues und der Dachterrasse. Der Einfluss Neumanns auf das Belvedere ist also gegeben.   < < <

 

Der Platz wurde so gewählt das man freie Sicht über das Schloss, die Stadt und der Rheinebene zu hatte. Besonders auffällig an diesem Bauwerk sind die zwei Türme mit den Aussichtsplattformen und den sich darüber wölbenden Baldachindächern  im chinesischen Stil, eine dem damaligen Zeitgeist entsprechende Modeerscheinung. So sind am Schloss auch die 4 goldenen Drachen an die Chinoiserie erinnernd.

Heute ist das Belvedere besondere Kulisse für Konzerte des Bruchsaler Musikvereins 1837. Dieser Musikverein ist eines der ältesten Vereine der Stadt. Ebenso finden hier Aufführungen des Bruchsaler Amateurtheaters Koralle statt. Dieses Theater ist weit über Bruchsal hinaus bekannt. Die besondere Kulisse ist dabei die abfallende Gartenseite.

Unterhalb des Belvedere waren früher Weinberge. Nachdem die Reblaus diese zerstörte hatte  wurden Streuobstwiesen angelegt.

Ein früheres Vorhaben war hier ein Gefängnis zu errichten. Die Bürgerschaft Bruchsal wehrte sich jedoch und kurzum wurde 1877 durch Erwerb des Grundstückes durch die Stadt ein 3 ha großer  Stadtpark errichtet. So und unter guter Argumentierung, wurde eine mögliche Verschandelung aus dem Wege gegangen.

 

  Auf der Reserve.

Wenn hier von der Reserve gesprochen wird so hat das seine besondere Bewandtnis. Der Steinsberg, heutige Reserve, hatte früher einen 1750 erbauten Wasserbehälter. Er fasste etliche 1000 Fuder. Darüber gebaut das Lustschloss. Schloss und Stadtbrunnen wurden von hier mit Wasser versorgt.  Wasserrohre als Muffenrohre von Balthasar Neumann……….    Die Quellen waren der Stockbrunnen, Heubühlquelle, Weitenrussquelle, Rohrbachquelle.

Bild zeigt deb Kellerbrunnen auf der Reserve.  Im Hintergrund das Schönborngymnasium.

Im Jahre 1901 legte die Stadtverwaltung auf dem 1877 erworbenen und etwa 3 ha großen Gelände um das Belvedere einen Park an und nannte ihn Stadtgarten. An besonders interessanten Gehölzen findet man dort die gelbblühenden Roßkastanien (südlich des Belvedere), unweit davon die seltene japanische Zelkove, den Amberbaum (nördlich vom Belvedere), dessen ahornähnliche Blätter sich im Herbst leuchtend rot färben, den aus Nordamerika stammenden Hopfenstrauch nahe dem Ferdinand Kellerbrunnen mit auffallend runden Früchten. Den Judasbaum mit purpurrosa Früchten die zum Teil  direkt aus dem alten Holz wachsen. Dann einige Ginkgos aus China in der Nähe des nordöstlichen Ausgangs.

 

Das Wasserreservoir das etliche  1000 Fuder wasser faßte lag in den heutigen Kellerräumen des Schönborgymnaisums.  Heute ist es der Fahrradkeller für die Schüler.

Bestandteil des Parks ist der Kastanienplatz, zu dem ein Odeon gehörte, welches leider vor Jahrzehnten abgebrochen wurde. Der Stadtgarten umgibt das Schönborngymnasium, das damit wie auch das Privatgymnasium St. Paulusheim, etwas vor Straßenlärm geschützt ist und die angenehmste Lage aller Schulen in der Stadt aufweist.

 

Text und Bild Rolf Lindner , eigene s Führungsmanuskript   Copyright by Rolf Lindner

Rathausplatz mit Rathaus von Delft
Delft, faszinierend ist die malerische Ansicht der Stadt.
Wer den Durchblick hat findet bestimmt etwas Besonderes
Egal wo man sich befindet, historische Kontorhäuser und Wohngebäude überall, so scheint es. Bedeutend ist dennoch die heute noch bestehende königliche Manufaktur De Porceleyne Fles am Rotterdamseeweg 196. Info über www.royaldelft.nl zu erhalten über Produktion und Besuchsmöglichkeiten. Dabei sind kleiner Betrieb nicht uninteressant. Diese haben in der Vergangenheit durch besonders unter Sammlern begehrte Einzelstücke einen Ruf erhalten. Zweifellos war es der berühmteste Sohn der Stadt, der Maler Jan Vermeer van Delft mit seinen Delfter Stadtansichten weit über die Niederlande hinaus bekannt. Die bedeutendsten Werke befinden sich im Den Haager Museum Mauritshuis und im Rijksmuseum Amsterdam. Besondere Aufmerksamkeit widmet der Besucher dem von Hendrik de Keyser 1620 aus Sandstein gebauten und mit Bleifensterverglasung versehenen Stadhuis.
Die Nieuwe Kerk, Grabeskirche der Oranier und Nassauer
Grachten durchziehen die Stadt und es lohnt sich einmal mit dem Führer über die Prinsenhofgrachten zu fahren. Begonnen wird die Fahrt am Kornmarkt 113. Überrascht wird man dass ein Nonnenkloster zum Prinsenhof Museum umgestaltet wurde. Das ist zwar schon lange her, als 1584 Wilhelm der Schweiger einem Attentat zum Opfer viel. Dennoch sollen hier bei genauer Betrachtung die Spuren der Kugeln an der Treppe auszumachen sein.
Flohmarkt in Delft.
Am Markttag ist hier allerhand los.
Neben erstaunlichem Krimskrams sind hier echte Schnäppchen der Porzellankunst auszumachen. Nicht billig, zugegeben, es sind ja schließlich Einzelstücke. Mit fahrbarem Untersatz ist man besser außerhalb der Stadt geparkt. Gespanne und Wohnmobile scheinen im so verwöhnten Holland nicht so sehr erwünscht zu sein. Doch es gelang mit dem Wohnmobil durch enge Gassen doch noch einen Platz zu ergattern. Dabei sollte man wissen das Parken in den Niederlanden nicht billig ist.
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Spezialgeschäfte zu Delfter Porzellan gibt es reichlich hier.
Nein, nicht auf dem Porzellanteller sitzen, hier ist es eine echte Bank aus Delfter Porzellan hergestellt. Hier ist auch wohl der einzige ruhige Platz in der Stadt delft.
Einen entsprechenden Sitzplatz findet man im stillen Garten.
Der Eismann aus den 50-ziger Jahren macht gerade Pause



Preis: : EUR 162,00

The Accordeon Museum opened ist doors to the public in June 1990, and is, what we consider, the big gest collection of accordeons in Denmark.  Up to this day the collection includes more than 1.000 instruments, and their number is still growing.

Among them are many interesting and exiting models.

The oldest have been playing for more than 150 years -and they are still going strong with a beautiful sound.

This is it Original Hohner-Accordeon from Mister Gellin.

Its a different Museum.
Besides creating a place where you can admire older and newer accordeons, it was always our intention to arrange a meeting place for accordeonplayers from near an far  -a place where you can always find someone to play along with.

Many people bring their own accordeons, but mots of them borrow one here in the Museum. Unlike other Museums where ist is necessary to keep the exhibits in closed exhibition cases, all our accordeons are at our guests free disposal.

Besides we have many old things…..  come and look it.

The Accordeon-Museum ist open between Mai to middle September everyday from 11.00 to 17.00  and from middle September till Mai every weekend from 11.00 to 17.00
Children free.


Possessor, Owner:  Mrs.     Eva Petersen  (Picture rightside)

Dancing ist all Wednesday in the Summertime beginn 19.00 to 23.00
Your Welcome.

Pictures/Foto Copyright:  Rolf Lindner

Information:      www.harmonikamuseet.dk
E-Mail:              harmonikamuseet@c.dk


Bruchsal (Broschiert)

By (author) Thomas Moos

Wo liegt Bruchsal?   Autobahnabfahrt zwischen Heidelberg und Karlsruhe. Abfahrtsstelle Bruchsal.

 

  Keine Langeweile in Bruchsal  

Der kostenlose Veranstaltungskalender 2012 ist ab sofort bei der Touristinformation und anderen öffentlichen Stellen erhältlich.     Der neue Veranstaltungskalender 2012 ist nicht nur für unternehmungslustige Bruchsaler eine wahre Fundgrube.  Die handliche, kostenfreie Broschüre ist ab sofort bei der Touristinformation, den jeweiligen Ortsverwaltungen und anderen öffentlichen Einrichtungen erhältlich.   Das Veranstaltungsjahr 2012 hat einiges zu bieten. Angefangen von Theater, Konzerten, Musicals, Comedy-Shows und Vorträgen, bis hin zu Veranstaltungen im Bruchsaler Bürgerzentrum und Festen aller Art, ist hier alles vertreten.   Das diesjährige Themenjahr rund um den “Mythos TITANIC” widmet sich dem vor hundert Jahren gesunkenen Luxusliner mit vielen spannenden Veranstaltungen.

 

Einige Highlights:

- Sonderausstellung “TITANIC” im Deutschen Musikautomaten-Museum (31.03. – 30.09.2012)

- Szenische Lesung „Mythos Titanic“ 14.04.12

- Geführte Radtouren: Titanic Tour 14.04.; Spargelradtour 05.05.12.; Schönborn-Tour 30.06
- Büchenauer Spargelfest (19. bis 21.5.12)
- Tour de Ländle mit SWR Mega Party (29.07.12)
- Deutscher Akkordeon Musikpreis (7.6.-10.6.12)
- Letztes Dinner auf der Titanic 28.04.2012

 

Weitere Informationen erteilt die BTMV GmbH, Touristinformation Bruchsal, Am Alten Schloss 2, 76646 Bruchsal, Telefon 0 72 51 / 505 94 61, touristinformation@btmv.de,  www.bruchsal-erleben.de

 

Das vollständige Programm zum TITANIC-Jahr ist ab MItte März 2012 bei der Stadt Bruchsal, Hauptamt, Abt. Kultur, Kaiserstr. 66, 76646 Bruchsal, Tel. 07251 79-380 erhältlich.
> > > > > > > > > > > > > > > >  > >
Die Genehmigung zu dieser Veröffentlichung liegt vor !

 

 

 

Preis: : EUR 7,90

Da sage uns jemand wir haben keinen Winter.

Jetzt kann man sie wieder hören, Weihnachstlieder vom Glockenspiel des Kanzleigebäudes (heute Amtsgerichtsgebäude). Im Vordergrund das Torwachtgebäude.
Hier sieht man die Verblendung mit den roten Backsteinen. Echt oder Illusion? Wie im Barock üblich sind auch diese roten Steine gemalt.

Der Boulehof (weil man hier früher im Sommer Boule spielen durfte)


Steinerne Wacht.

Führungen mit dem Diener Netntwich, alias Rolf Lindner, im entsprechenden Outlook.

Anmeldungen beim Service Center Rastatt unter Tel: 07222  9349881

 

 

Bild:  Förderpumpe bei Landau in Rheinland-Pfalz.

Öl muß her, koste es was es wolle.  Nun spielen die Kosten ein große Rolle und, dank der modernen Technik wird nicht einfach nach Rutengängermanier danach gesucht. Öl im Raum Karlsruhe soll bald wieder gefördert werden, das ist sicher. Doch wo, danach wird erst gesucht.  Rheinpetroleum sucht m Raum Karlsruhe nach Erdöl.  Schallwellengeräte sollen dazu helfen entsprechende Stellen zu orten.

Schon früher gab es im Raum Karlsruhe Bohrtürme, nämlich in Forst bei Bruchsal.  Ob es nun ducrh bessere technische als in den vor über 60 Jahren Förderung hier noch   heute Öl gibt? Insgeheim rechnen die Einen damit das hier mit neuer Technik sicherlich noch ein zweites Dallas aufblühen könnte. Die Anderen sehen es skeptisch denn dort, wo die Ölbohrtürme einst erfolgreich Öl förderten, stehen heute Häuser.  Damals wurde es aufgegeben weil man keine technischen Möglichkeiten mehr sah weiter zu fördern.

 

Ein Trost bleibt: Bis es soweit ist werden noch Jahre vergehen. Alles liegt in der fernen Zukunft.  Der Blick jedenfalls auf die aktiven Pumpen in Rheionlöand-Pfalz, lassen wieder die Vergangenheit auch in Forst bei Bruchsal aufkommen.

Bilder:  Förderpumpen bei Landau in Rheinland-Pfalz.

Text und Bilder Rolf Lindner


Bei den Gemeindeverwaltungen im Landkreis  häufen alljährlich nach Beginn des Winters, Schnee, Eis,  die Beschwerden über schlecht oder gar nicht von Eis und Schnee befreite Gehwege. In diesem Zusammenhang macht der Landkreis ausdrücklich darauf aufmerksam, dass grundsätzlich die Eigentümer von an Gehwegen grenzenden Grundstücken dazu verpflichtet sind, die Wege schnee- und eisfrei zu halten. Dies gilt teilweise auch für die Fahrbahnbereiche.

Ist Streusalz das Beste Mittel und, ist es auch genehmigt?   Wichtig zu wissen:
Nein,  Streusalz ist nicht zugelassen als Streumittel bei Eis und Schnee. Es gibt nur wenige Ausnahmen. Zum Beispiel auf Treppen oder stark abschüssige Wege, hier darf ausnahmsweise Salz gestreut werden.
Doch Hinweise auf Verbote sind nicht oder nur schlecht zu finden. Selbst Kommunen und Städte haben es selten als Info auf ihrer Homepage.
Womit aber soll man der Glätte entgegen wirken?   Da gibt es Sand, feiner Split und Granulate.   Sand streuen reicht oft zur Genüge. Ebenfalls gemahlenes Granulat wenn es dünne Eisflächen sind. Auf stärkerem Eis kann man eher kantiges Streugut verwenden wie Split oder grobem Granulat.
Das schont nicht nur Hunde- und Katzepfotenm sondern auch Pflanzen.  Also, weg mit dem Salz!  Vielleicht tauscht es die gemeinde oder Stadt gegen Split oder Granulat?

Hinweise der Ämter zum Thema Eis und Schnee und Räumpflicht:
Auch wenn der Eigentümer die Winterpflichten zum Beispiel an Mieter weitergegeben hat, bleibt er trotzdem in der Verantwortung. Er muss überwachen und kontrollieren, ob diese ihre Pflichten erfüllen. Außerdem muss er den Winterdienst seines Hauses organisieren, beispielsweise durch Erstellen eines Winterdienstplanes. Kommt es zu einem Unfall, hat der gestürzte Passant unter Umständen Anspruch auf Schadenersatz und Schmerzensgeld.  Wer aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht räumen kann muß jemanden beauftragen bzw. sich an die Gemeinde wenden damit    (meist gegen geringes Endgeld)   geräumt werden kann.

Warnung:
Der Landkreis weist darauf hin, dass unter anderem in den Parks, sowie auf dem Friedhof, den Wanderwegen und Spielplätzen aufgrund der unbefestigten Flächen nicht geräumt werden kann. Hier kann es zu Glatteis durch überfrierende Nässe kommen.

Einzelheiten zur Räumpflicht sind in der Straßenreinigungssatzung der Gemeinden und Städte nachzulesen. Sie ist im Internet veröffentlicht.

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